Gelungene Präsentationen im Job – 8 Tipps

Gelungene Präsentationen im Job – 8 Tipps

Gute Präsentationsfähigkeiten sind im Job sehr gefragt. Immer öfter ist schon in der Stellenanzeige davon die Rede, dass der Bewerber Präsentationskompetenz mitbringen sollte. Doch was macht eine gelungene Präsentation eigentlich aus? Und wie lassen sich die eigenen Fähigkeiten verbessern?

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Gelungene Präsentationen im Job - 8 Tipps

8 Tipps für gelungene Präsentationen im Job

Einen Vortrag halten zu müssen, ist für viele Leute Stress pur. Selbst Personen, die eigentlich selbstbewusst sind, souverän auftreten und über großes Fachwissen verfügen, fällt es mitunter schwer, vor Publikum zu sprechen.

Das gilt vor allem dann, wenn die Präsentation vor sehr vielen Zuhörern, lauter unbekannten Menschen oder wichtigen Personen wie Vorgesetzten und Geschäftspartnern gehalten werden soll.

Gut präsentieren zu können, ist im Berufsleben wichtig und hilfreich. Ein selbstbewusstes Auftreten während einer Präsentation lässt den Redner kompetent und überzeugend wirken. Möchte er Kollegen, Geschäftspartner oder Kunden für ein Projekt gewinnen, ist das sehr nützlich.

Aber auch in Vorstellungsgesprächen oder bei Gehaltsverhandlungen kann eine souveräne Präsentation viele Türen öffnen.

Möglicherweise sorgt eine gelungene Präsentation überhaupt erst dafür, dass der Chef oder ein Manager auf einen Mitarbeiter aufmerksam wird und ihn für eine Beförderung oder eine interessante Stelle in Betracht zieht.

Bleibt aber die Frage, wie es gelingt, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern und gelungene Präsentationen zu halten.

Hier dazu acht Tipps:

  1. Andere Präsentationen anschauen.

Es kann sehr hilfreich sein, sich Vorträge und Reden anderer Leute anzuschauen. Ob das live vor Ort oder durch Videos passiert, ist zweitrangig.

Durch den Vergleich verschiedener Präsentationen und Redner wird es möglich, sich ein Bild davon zu machen, was einem selbst gut gefallen hat und was nicht. Gute Reden lassen sich als Vorbild nutzen, während schlechte Reden dabei helfen, solche Fehler zu vermeiden.

  1. Für eine klare Struktur sorgen.

Eine gelungene Präsentation kennzeichnet sich dadurch, dass sie fürs Publikum gemacht ist. Deshalb sollte sich die Rede von den Inhalten und dem Sprachstil her immer an der Erwartungshaltung der Zuhörer orientieren.

Wer beispielsweise vor einem Fachpublikum spricht, kann ruhig auch Fachvokabular verwenden. Sitzen hingegen im Publikum überwiegend Zuhörer, die nicht im Thema sind, werden sie mit Fachausdrücken nicht viel anfangen können und irgendwann nicht mehr zuhören.

Wichtig ist außerdem, der Präsentation eine klare und nachvollziehbare Struktur zu geben. Dazu gehört eine Einleitung, die Interesse weckt und schlüssig in das Thema einführt.

Im Hauptteil folgenden dann die entscheidenden Informationen. Enden sollte die Präsentation mit einer markanten Aussage, die in Erinnerung bleibt.

  1. Die Zeit realistisch einschätzen.

Kein Zuhörer kann und will stundenlangen Ausführungen konzentriert folgen. Oft ist die Zeit, die für eine Präsentation zur Verfügung steht, ohnehin von vorneherein begrenzt. Der Redner sollte sich deshalb im Vorfeld überlegen, wie viele Inhalte er in seinem Vortrag unterbringen kann.

Anschließend sollte er Prioritäten setzen und sich auf die wesentlichen Informationen beschränken. Auf diese Weise vermeidet er, dass er unter Zeitdruck gerät und hektisch wird, nur um seine Präsentation noch irgendwie fertig zu bekommen.

  1. Ausgiebig üben.

Für eine selbstsichere Präsentation ist wichtig, dass der Redner mit den Inhalten vertraut ist. Er muss zwar nicht jedes einzelne Wort auswendig können. Aber die Präsentation sollte so gut sitzen, dass der Redner einen flüssigen Vortrag halten kann, ohne dass er die ganze Zeit über auf seinen Zettel schauen und alles ablesen muss.

Daher sollte er seine Präsentation mehrfach üben. Je sicherer er sich fühlt, desto selbstbewusster kann er später auftreten.

Nach Möglichkeit sollte der Redner seine Präsentation außerdem vor Familie und Freunden vortragen oder sich bei einem Probelauf aufnehmen. Dadurch erfährt er, wie sein Vortrag rüberkommt, ob die Inhalte verständlich sind und wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

  1. Gut gelaunt und rechtzeitig vor Ort sein.

Eine positive Stimmung wirkt der Nervosität entgegen. Aus diesem Grund sollte der Redner entspannt in den Tag starten und einen Kaffee oder ein anderes wach-machendes Getränk trinken.

Auf dem Weg zur Arbeit oder in einer kurzen Pause unmittelbar vor dem Vortrag sollte er seine Lieblingsmusik hören. All das trägt zu einer lockeren Stimmung bei.

Wichtig ist zudem, dass der Redner genug Zeit für die Vorbereitung einplant. Er sollte rechtzeitig vor Ort sein, damit er in Ruhe alles für seine Präsentation aufbauen und sich mit den Gegebenheiten im Raum vertraut machen kann.

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Es sorgt nur unnötig für Stress und Hektik, wenn der Redner direkt loslegen muss, weil die Zuhörer früher da sind als er.

  1. Ruhig bleiben.

Es ist normal, wenn der Redner zu Beginn der Präsentation etwas Lampenfieber hat. Trotzdem sollte er versuchen, möglichst ruhig zu bleiben. Dabei hilft, wenn er tief durchatmet und lächelt.

Gut ist auch, wenn er sich ein Glas Wasser bereitstellt. So kann er zwischendurch etwas trinken, wenn sein Mund trocken wird oder er eine kurze Pause braucht.

  1. Auf die Körpersprache achten.

Ein selbstbewusster und überzeugender Auftritt geht mit einer offenen Körpersprache einher. Daher sollte der Redner gerade stehen, lächeln und regelmäßig ins Publikum schauen. Mit entsprechenden Gesten und Posen kann er seine Aussagen unterstützen.

Eine offene Körpersprache vermittelt nicht nur Souveränität und macht deutlich, dass der Redner für seine Zuhörer spricht. Sie macht es auch einfacher, ins Thema hineinzufinden und die Inhalte flüssig vorzutragen.

Der Redner kommt in einen Fluss, der ihn durch die Präsentation trägt. Macht er sich hingegen klein, starrt die ganze Zeit über auf sein Blatt und hält sich am Rednerpult oder Tisch fest, wirkt er unsicher und die Nervosität kann steigen.

  1. Das Publikum einbeziehen.

Der Redner sollte sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass er die Präsentation hält, um seine Zuhörer über ein Thema zu informieren, von einem Sachverhalt zu überzeugen oder für ein Projekt zu begeistern.

Deshalb sollte er das Publikum zu einem Teil seines Vortrags machen. Das gelingt, indem er den Blickkontakt sucht. Außerdem kann er zwischendurch Fragen stellen.

Am Ende des Vortrags sollte er sich für die Aufmerksamkeit bedanken. Der Applaus, den sich der Redner dann abholen kann, motiviert und gibt Selbstvertrauen fürs nächste Mal. Und mit jeder Präsentation wird es ein bisschen einfacher. Denn auch gute Vorträge zu halten, erfordert eben Übung.

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Torben Steuer, - Personaler, Martin Bachmann, - Inhaber einer Zeitarbeitsagentur, Martina Schulz, - Bewerbungs- und Personaltrainerin, Christian Gülcan, - Unternehmer, mehrfacher Gründer, Arbeitgeber und Betreiber dieser Webseite, Ferya Gülcan, - Unternehmerin & Arbeitgeberin, schreiben hier Wissenswertes, Ratgeber und Tipps zum Thema Jobs, Weiterbildung, Berufe, Bewerbungen und die Jobsuche.

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